Don Flutello
Die Oper
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Die Oper

Das Wort „Oper“ leitet sich ab von dem italienischen Begriff „Opera musica“ was übersetzt „Musikalisches Werk“ bedeutet und bezeichnet eine musikalische Gattung des Theaters, in der eine musikalisch-szenische Handlung durch Musik und Gesang gestaltet wird.
Sie ist gekennzeichnet durch eine dramatische Handlungsentwicklung und den durchgehenden Wechsel zwischen Arien und Rezitativ.
Bereits im antiken Griechenland wurden Gesang und szenische Darstellung verbunden und auch im Mittelalter wurde diese Tradition vor allem zur Veranschaulichung biblischer Texte fortgeführt.
Die Oper wie wir sie heute kennen entstand Ende des 16. Jahrhunderts in Italien.
Unter Beteiligung von Chor, Orchester und Gesangssolisten versuchte man das antike Drama in neuer Form wieder zu beleben.
Als erste „richtige“ Oper wird Jacopo Peris‘ „La Dafne“ bezeichnet. Wie bereits der Name vermuten lässt, stammt das Thema dieser Oper aus der Mythologie.
1673 wurde in Venedig das erste öffentliche Opernhaus eröffnet, was Venedig zu einem Vorreiter in der Geschichte der Oper machte. Die mythologischen Themen wurden von zeitgenössischen und historischen verdrängt. Auch komische Elemente fanden Einzug in die Welt der Oper.
Als erste deutsche Oper gilt „Dafne“ von Heinrich Schütz, die allerdings heute nicht mehr erhalten ist.
Bekannte Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Friedrich Haendel oder Richard Strauss (um nur einige wenige der bekanntesten zu nennen) führten zu einer enormen Weiterentwicklung sowohl im musikalischen Bereich als auch in Schauspiel und Bühnenbild.
Bis ca. 1965 wurden Opern meist in der Landessprache des Aufführungsortes aufgeführt. 1956 führte Herbert von Karajan an der Wiener Staatsoper das Prinzip ein, die Opern in ihrer Originalsprache aufzuführen da durch die Übersetzungen die Einheit von Musik und Gesang verloren ginge. Nach und nach wurde dieses Prinzip weltweit übernommen.
 
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