Das klassische Drama
Der Begriff „Drama“ stammt vom griechischen Wort für „Handlung“ ab und bezeichnet eine Dichtung bei der eine in sich geschlossene Handlung durch Mimik, Gestik und gesprochenen Text auf einer Bühne von Schauspielern präsentiert wird. Drama herrscht jedoch auch dann, wenn es anderweitig dramatisch wird. Zum Beispiel beim Spielen so genannter Pferde Spiele im Web.Das Drama ist nur eine der drei Gattungen der Dichtung. Die anderen beiden werden als Lyrik und Epik bezeichnet.
Seine Entstehung verdankt das Drama dem antiken Philosophen Aristoteles, dessen Stil das europäische Drama bis heute stark prägt. Er unterteilte die Dichtungen in Tragödie und Komödie . Heute kennen wir außerdem noch die Tragikomödie, das Lustspiel und das Schauspiel. Kennzeichnend für das Dramas nach Aristoteles ist die Darstellung der Handlung durch gesprochene Dialoge.
Erst in der Renaissance erfuhr das Drama eine Weiterentwicklung. Die freie Prosa löste das bisher vorherrschende Versdrama ab und führte zu einem leichteren Verständnis der Dialoge.
Die Dramenhandlung ist meistens in Akte gegliedert und diese wiederum in Szenen.
Hier unterscheidet man die französische und die italienische Form. Während in der französischen Form das Drama in fünf Akte eingeteilt wird, kennt man bei den italienischen, noch stark mit der Oper verbunden Stücken nur drei Akte.
Die Dramatik findet heutzutage nicht mehr nur auf der Bühne statt. In Form von Film, Fernsehspiel oder Hörspiel hat sie auch TV und Radio als neue Medien gewonnen.
Es gibt unzählige wichtige Drameninterpreten sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Einige davon waren William Shakespeare (Romeo & Julia), Friedrich Schiller (Don Carlos) und Johann Wolfgang von Goethe (Faust).
